Audio–Archiv

Literatur im O-Ton - hören Sie mal rein!
In Kooperation mit Radio Bremen präsentiert das Literaturhaus zahlreiche Schätze aus dem Audio-Archiv des Senders. Erleben Sie Lesungen von Bremer Autoren und Gästen in der Stadt, informieren Sie sich in Radio-Interviews, Gesprächsrunden und aktuellen Beiträgen.

"Original soundtrack" literature - have a listen!
In cooperation with Radio Bremen, The Literature House presents lots of gems from the radio station's sound archives. Enjoy readings by Bremen authors and writers who have been to the city; catch up on radio interviews, panel discussions and up-to-date contributions.


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Verleihung des Bremer Literaturpreises 2012 [40:52]
Am 26. Januar 2012 wurde in der oberen Rathaushalle der Hansestadt der Bremer Literaturpreis 2012 verliehen. In diesem Jahr ging der Hauptpreis, dotiert mit zwanzigtausend Euro, an die österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz für ihren Roman "Die Schmerzmacherin". Den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis erhielt der Schauspieler und Autor Joachim Meyerhoff für seinen Debütroman "Alle Toten fliegen hoch: Amerika". Harro Zimmermann dokumentiert den Festakt im Bremer Rathaus.

28. Januar 2012 | Nordwestradio


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Bremer Literaturpreis für Marlene Streeruwitz [4:20]
Marlene Streeruwitz erhält den mit 20.000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis 2012 für ihr Buch "Die Schmerzmacherin". Mit dem Förderpreis wird der Schauspieler Joachim Meyerhoff für sein Buch "Alle Toten fliegen hoch. Amerika." ausgezeichnet. Ein Gespräch mit Jury-Mitglied Gudrun Boch über die Preisträger.

19. November 2011 | Nordwestradio

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36. Literarische Woche Bremen [5:48]
Bis zum 3. Februar findet in Bremen die Literarische Woche statt. Das Thema in diesem Jahr lautet: "Stadtrand+". Unter diesem Titel wird den unterschiedlichen Ansichten und Wahrnehmungen der Stadt nachgegangen und man sucht nach Differenzierungen jenseits der Klischees. Nordwestradio-Moderator Hans-Heinrich Obuch sprach mit Kulturredakteur Harro Zimmermann über die Höhepunkte und den Charakter der diesjährigen Veranstaltung.

18. Januar 2012 | Nordwestradio

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Dave Eggers erhält Albatros-Preis 2012 [7:43]
Der renommierte Albatros-Preis der Bremer Günter-Grass-Stiftung geht im Jahr 2012 an den US-amerikanischen Schriftsteller Dave Eggers und seine beiden Übersetzer. Das gab die Stiftungam 12. Dezember 2011 in Bremen bekannt. Der Preis ist mit insgesamt 40.000 € dotiert. Silke Behl im Gespräch mit der Literaturkritikerin Sigrid Löffler über den preisgekrönten Roman "Zeitoun".

11. Dezember 2012 | Nordwestradio

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Kleist – Vom Glück des Untergangs [6:32]
Wirr sind nicht nur im Kleist-Jahr, wir sind jetzt buchstäblich im Kleistmonat! Der November, so könnte man denken, ist sein Monat. An einem trüben kalten Herbsttag des 21. November 1811 nahm sich der Dichter mit nur 34 Jahren das Leben. Diesem traurigen Ende haben sich viele Biografen im Jubiläumsjahr noch einmal neu angenommen. So fragt auch der Hamburger Journalist Adam Soboczynski völlig zu recht: Kann man gründlicher scheitern? Die Antwort gibt er im Gespräch mit Elke Schlinsog.

19. November 2011 | Nordwestradio

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Buchtipp: Geliebter Täter [6:48]
Gisela Heidenreich ist eines von schätzungsweise 10000 betroffenen Kindern, die während der nationalsozialistischen Zeit in Deutschland und Skandinavien teil des Lebensborn-Programms waren. In ihrem mittlerweile dritten Buch schreibt Gisela Heidenreich über die Liebesbeziehung ihrer Mutter zu einem hochrangigen SS-Offizier. Hören Sie die Autorin im Gespräch mit Marcus Rudolph.

8. November 2011 | Bremen eins

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Globale° 2011 - Festival für grenzüberschreitende Literatur [2:47]
15 preisgekrönte Autorinnen und Autoren sind im Jahr 2011 zu Gast beim Literaturfestival "Globale". Mit ihrer Literatur bringen sie Einflüsse aus verschiedenen Kulturen nach Bremen und Bremerhaven: Indien, Rumänien, Schweiz, Russland, Tschechien, Italien, Ungarn, Kroatien, Spanien, Syrien, Türkei. Die offizielle Eröffnung findet am 1. November 2011 im Restaurant Weserhaus statt. Mit dabei sind die Autoren Zsuzsa Bank und Feridun Zaimoglu. Esther Willbrandt über das fünfte Festival für grenzüberschreitende Literatur.

1. November 2011 | Nordwestradio


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Zum 65. Geburtstag von Elfriede Jelinek [3:33]
Jelinek gilt als radikale Feministin und linke Provokateurin. Sie schreibt Romane, Theaterstücke, Gedichte, Hörspiele und Essays. Die Liste ihrer Auszeichnungen ist lang und reicht von Büchner- und Lessing-Preis bis zum 2004 zuerkannten Literaturnobelpreis. Trotz ihres in den vergangenen Jahren konsequent durchgehaltenen Rückzugs aus der Öffentlichkeit ist sowohl die Produktivität wie auch die Dichte der Rezeption ihres Werkes ungebrochen hoch.

20. Oktober 2011 | Nordwestradio

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Literatur und arabische Revolution: Mohammed Ashaari [7:23]
Silke Behl im Gespräch mit dem marokkanischen Dichter Mohammed Ashaari. Die Rolle der Literatur im Vorfeld der arabischen Revolution wurde von den Machthabern der Region stark unterschätzt. Die Schriftsteller wagten einiges, schrieben offen über Missstände und den drohenden Aufstand. Mohammed Ashaari wurde in diesem Jahr mit dem Arabischen Booker Preis ausgezeichnet. Und: er kennt sich bestens aus. In den Jahren, als ein Anfang gemacht werden sollte mit der demokratischen Entwicklung in seinem Land, war Ashaari Kulturminister.

8. Oktober 2011 | Nordwestradio


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Literatur und arabische Revolution: Tarik Bary [2:42]
von Silke Behl
Tarik Bary ist Ägypter. Anfang 2011 war er auf dem Tahirplatz dabei und beobachtete, wie die Literatur - vor allem die täglich verlesenen Gedichte - auf die Massen wirkte. Dass sie das - unbemerkt von den Diktatoren der einzelnen Länder - schon seit längerem tut, da ist sich Tarik Bary sicher. Tarik Bary erhielt für eines seiner Bücher, in denen er den Umsturz bereits 2006 prognostizierte, in seinem Heimatland sogar einen angesehenen Literaturpreis.

8. Oktober 2011 | Nordwestradio


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Roger Willemsen zur Frankfurter Buchmesse 2011 [6:00]
Zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse sprechen wir mit Roger Willemsen. Er wirft einen kleinen, persönlichen Blick auf die Veranstaltung Buchmesse. Als eine Art Dauergast kennt er die Messe aus den unterschiedlichsten Perspektiven: als Journalist, als Moderator von Veranstaltungen, als Leser und als Autor. Aktuell ist er dort mit seinem - nicht mehr ganz frischen - Buch "Die Enden der Welt", das ihn an verschiedene entlegene Orte des Planeten führt. Unter anderem nach Island.... vertreten.

13. Oktober 2011 | Nordwestradio

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Tomas Tranströmer - Ein Portrait [2:39]
von Michael Krüger
Tomas Tranströmer. Schwedens berühmtester Lyriker und Träger des Literaturnobelpreises 2011. Sein Schriftstellerkollege Lars Gustafsson schrieb über ihn: "Er ist ein Mystiker, ein Dichter, der Null gesehen hat, den leeren Punkt im Zentrum, ohne den nichts ist." Möglicherweise war es für den schwerkranken Tranströmer die letzte Gelegenheit, den Nobelpreis nach Hause zu bringen. Er wird nicht mehr reisen können, sein poetisches Denken nicht mehr in die Welt hinaustragen. Aber viele, die mit dem Nobelpreis seinen Namen zum ersten Mal gehört haben, werden seine Bücher kennen lernen. Und eine Lyrik von ungeheurer Kraft.

8. Oktober 2011 | Nordwestradio


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Elisabeth Herrmann - ein Porträt [3:22]
Erst mit Mitte 40 fing sie mit dem Bücherschreiben an, setzte alles auf Neuanfang - mit Erfolg. Elisabeth Herrmann will unterhalten; die Leser sollen den Menschen, die sie sich ausdenkt, bis zur letzten Seite treu bleiben. Sie setzt sich auf die Spur der deutschen Geschichte und deckt sie in der Gegenwart auf. Die Autorin ist und war immer auch Leserin - und wenn sie heute Krimis schreibt, ist ihr Maßstab, ob sie sie selbst auch gern lesen würde. Lore Kleinert stellt Elisabeth Herrmann, die am 14. September mit dem Radio-Bremen-Krimipreis ausgezeichnet wurde, vor.

14. September 2011 | Nordwestradio

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Bernd Greiner, Historiker und Philosoph [43:40]
Der Tag, die Angst, die Folgen. Diesen Titel trägt das neue Buch des Historikers und Philosophen Bernd Greiner. Eine akribische Recherche der bisherigen Ermittlungen, Bewertungen und Theorien zu den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001. Minutiös verfolgt Greiner alle Stränge, die zum 11. September 2001 geführt haben: Das veränderte Gleichgewicht nach Ende des Kalten Krieges, die Haltung der Sowjetunion, der Krieg in Afghanistan, Saudi-Arabiens und Pakistans geopolitische Strategien und schließlich der Aufstieg der Taliban und Osama Bin Ladens.

11. September 2011 | Nordwestradio

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125 Jahre S. Fischer Verlag [5:53]
Fast mittellos kam Samuel Fischer 1880 nach Berlin und wurde Gehilfe in einer Buchhandlung. In kurzer Zeit baute Fischer ein Unternehmen von größtem Renommee auf, dem sich das Haus noch 125 Jahre danach, inzwischen in Frankfurt beheimatet und Teil des Holtzbrinck-Konzerns, verpflichtet fühlt. Der Weltruf des Verlages ist vor allem mit dem Namen eines Autors verknüpft, der 1897 sein erstes Werk an S. Fischer in Berlin geschickt hat: Thomas Mann. Rund sieben Millionen Mal haben sich mittlerweile "Die Buddenbrooks" verkauft. Dem Verlagshaus Fischer, das sich seit über einem Jahrhundert der großen internationalen Literatur verpflichtet fühlt, gratuliert Paul Stänner.

11. September 2011 | Nordwestradio

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Verkauft, verschleppt, vergessen... [3:15]
Die heute 21jährige Urmila Chaudhary wurde aus Not als kleines Mädchen von sechs Jahren als Kamalari von ihrer Familie verkauft. Sie hat zusammen mit der deutschen Journalistin Nathalie Schwaiger ein Buch über ihre Geschichte geschrieben: "Sklavenkind. Verkauft, verschleppt, vergessen - Mein Kampf für Nepals Töchter". Chengiz Tarhan hat die junge Frau getroffen.

7. September 2011 | Funkhaus Europa

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Phänomen Lesekreis [5:03]
Ein unterschätztes Phänomen unseres Alltagslebens ist der Lesekreis. Man sucht sich Gleichgesinnte, wählt Bücher aus und bespricht sie in angenehmer Atmosphäre, und das gibt es inzwischen auch bei uns erstaunlich oft, obwohl sich Lesekreise in der englischsprachigen Welt einer noch weitaus größeren Beliebtheit erfreuen. Thomas Böhm, Autor und Leiter des Island-Schwerpunktes der Frankfurter Buchmesse, hat diesen Lesekreisen ein Buch gewidmet. Lore Kleinert hat sich mit ihm über diese Art kreativer Geselligkeit unterhalten.

14. August 2011 | Nordwestradio

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Lesetipp: Gezeitenwechsel von Imraan Coovadia [6:59]
Der südafrikanische Autor Imraan Coovadia öffnet uns die Türen zu einem indischen Familienhaus in Durban. Hier leben Nafisa und ihr Mann Arif. Sie ist Ärztin, er Wissenschaftler und zudem der Entdecker einer afrikanischen Variante des Aids-Erregers. Hoch geachtete Mitglieder der Gesellschaft, sollte man meinen. Doch schnell wird klar, wie viele Risse und Brüche die bürgerliche Fassade verbirgt. Silke Behl in einem Interview mit dem Autor.

1. August 2011 | Nordwestradio

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Thomas Mann, der Amerikaner [5:39]
Der Literaturwissenschaftler Hans Rudolf Vaget vollzieht in seinem neuen Buch die vielfältige Entwicklung des Nobelpreisträgers zum Symbolträger nach - den Weg ins Exil, die Auseinandersetzung mit der amerikanischen Politik, seine Verbindungen zu Hollywood. Der Bogen reicht bis hin zu den Reibungen und Abstoßreaktionen im Nachkriegsdeutschland, das sich schwer tat mit dem Autor des "Doktor Faustus". Walter Weber stellt das Buch "Thomas Mann, der Amerikaner" vor.

24. Juli 2011 | Nordwestradio

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Kleine Verlage am großen Wannsee [6:43]
Schaut man sich die gegenwärtige Lyrikszene an, gibt es eigentlich nur Grund zum Feiern. In der Wirtschaft würde man sagen: Die Branche boomt. Etablierte Namen finden wir hier - Durs Grünbein, Lutz Seiler, Elke Erb oder Michael Lentz. Flankiert werden sie von jungen Dichtern wie Ann Cotten, Steffen Popp, Jan Wagner und Uljana Wolf. Bemerkenswert ist aber nicht nur die schiere Menge guter junger Lyriker. Kaum eine Szene hat sich untereinander so gut vernetzt und ist so anspruchsvoll im Umgang mit der eigenen Arbeit. Zum 6. Mal kamen die "Macher" der deutschen Lyrikszene, die kleinen Verlage, am Wannsee in Berlin zusammen. Ein Bericht von Silke Behl.

9. Juli 2011 | Nordwestradio

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Kristín Steinsdóttir: "Leben im Fisch" [3:22]
Island ist als Land der Sagas und der mündlichen Überlieferung bekannt. Die Autorin Kristín Steinsdóttir ist eine Erzählerin, wie es sie nur auf dieser Insel geben kann. Ihre vielfach ausgezeichneten Romane und Kinderbücher sind in Island Bestseller. Im Supposé Verlag ist ihre CD "Leben im Fisch" erschienen. Darauf erzählt die 1946 geborene Autorin ihre Jugend. Hören Sie hier einen Auszug daraus.

24. Juni 2011 | Nordwestradio


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Alissa Walser: "Immer ich" [7:55]
Elke Schlinsog im Gespräch mit der Autorin.

Alissa Walser wollte ursprünglich gar nicht Schriftstellerin werden, erst mit Ende zwanzig kam sie zum Schreiben. Zitternd und fiebernd warf sie sich vor 18 Jahren in das Ingeborg Bachmann-Wettlesen in Klagenfurt - und fuhr mit dem Hauptpreis wieder zurück nach Frankfurt am Main. Inzwischen hat sie mehrere Erzählbände und ihren Erfolgsroman "Am Anfang war die NachtMusik" veröffentlicht. Alissa Walsers neuer Prosaband heisst "Immer ich". Ein Buch, für das sie nicht nur den Text geschrieben, sondern auch das Cover gestaltet hat.

09. Juli 2011 | Nordwestradio


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"Poetry on the Road" macht Schule [3:45]
200 Schüler, 10 Autoren und 90 Minuten, in denen fast alles möglich ist: Sprechgesang, Wortcollage oder klassisches Sonett. "Poetry on the Road" war zu Gast in der voll besetzten Aula des Bremer Kippenberg-Gymnasiums, mit Gedichten und Gesang im Gepäck. Poetry im Kippenberg - das ist schon lange ein fester Bestandteil des Festivals "Poetry on the Road": Zum 10. Mal bewiesen die Autoren, die ihre Gedichte auf Spanisch, Gaelisch oder Friesisch vortrugen, dass Poesie ganz anders sein kann, als der trockene Lehrstoff im Deutschunterricht.

21. Juni 2011 | Nordwestradio

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Eröffnung von Poetry on the Road 2011 [3:30]
Neun internationale Autorinnen und Autoren präsentierten die vielen Spielarten zeitgenössischer Dichtkunst - mal leicht, mal finster, mal streng, mal beschwingt. Die Großen des Metiers: Ulrike Draesner, Eugen Gomringer und Christoph Hein traten Seite an Seite auf mit jüngeren Talenten wie Sjón, Uljana Wolf oder Matthea Harvey. Esther Willbrandt mit Eindrücken von der Eröffnungsveranstaltung.

18. Juni 2011 | Nordwestradio

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Büchner-Preis 2011 für Friedrich Christian Delius [4:27]
Der deutsche Schriftsteller Friedrich Christian Delius erhält den Georg-Büchner-Preis 2011. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland. Ein Gespräch dazu mit Dr. Lore Kleinert.

18. Mai 2011 | Nordwestradio

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Verflixte Paarungen: Was ist los mit der Liebe? [42:05]
Der Liebe geht es gar nicht gut in den postmodernen Zeiten. Alles soll sie leisten: Glücksgefühle, Leidenschaft und Lust bescheren - allerdings ohne uns in unserer Freiheit einzuschränken. Im Literaturforum stellt Elke Schlinsog vier Autoren und ihre Geschichten von verpassten Lieben und Glückssuchenden vor: Ulrike Draesner, Peter Stamm, Clemens J. Setz und Silvia Bovenschen.

16. April 2011 | Nordwestradio

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"Der große Fall" - Peter Handkes neues Buch [8:05]
Sigrid Löffler stellt Peter Handkes neuen Roman vor: Ein Tag am Rand einer Metropole und später mittendrin. Während Handkes Hauptfigur - ein namenloser Schauspieler - durch die Stadt wandert, sie durchquert, entsteht eine andere Wahrnehmung jenseits von Hektik und überbordenden Sinneseindrücken. Der Schauspieler begegnet Außenseitern und Alten, einem Sterbenden und Menschen, die ihm einmal nahe standen. Die Grenzen der Realitäten verwischen - und schließlich wird klar, dass der Schauspieler auf einem Weg zu sich selbst, durch sich selbst ist, ein Weg, der mit dem großen Fall endet.

16. April 2011 | Nordwestradio

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Wolf Wondratschek: "Das Geschenk" [2:48]
In seinem neuen Roman greift Wolf Wondratschek auf eine Figur zurück, die in seinem 1974 erschienenen Gedichtband zum Helden geworden war. Mittlerweile ist dieser "Chuck" nicht mehr der melancholische junge Mann, der nach dem Sinn des Lebens sucht und gelegentlich zu Drogen greift. Er ist sichtlich gealtert - und hat einen 20jährigen Sohn, der ihn herausfordert und ihm wie nebenbei Halt gibt. Was die beiden verbindet, ist ihre Leidenschaft für die Musik - auch wenn die Musik, die sie lieben, ganz unterschiedlich ist. Wolfgang Rumpf stellt das Buch vor.

16. April 2011 | Nordwestradio

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Die Preisträger der Leipziger Buchmesse 2011 [7:13]
Der Preis der Leipziger Buchmesse 2011 geht in der Kategorie Belletristik an den 28jährigen österreichischen Autor Clemens Setz für seinen Erzählungsband "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kreises". In der Kategorie Sachbuch/Essayistik wurde Henning Ritter für seine "Notizhefte prämiert. Die Auszeichnung im Bereich Übersetzung ging an Barbara Conrad für ihre kongeniale Übertragung von Leo Tolstois "Krieg und Frieden". Lore Kleinert und Thorsten Jantschek berichten über die diesjährigen Träger des Preises der Leipziger Buchmesse.

17. März 2011 | Nordwestradio

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Landlust oder Landfrust? [6:20]
Die Lust aufs Land zu ziehen haben immer noch viele Städter. Besonders junge Familien träumen vom Haus im Grünen, frischer Luft und grenzenloser Harmonie. Doch ist dort wirklich noch dieses Idyll zu finden, nach dem sich alle so sehnen? Der Musikkritiker Axel Brüggemann ist aus Berlin zurück in sein norddeutsches Heimatdorf gezogen und wagt den kritischen Blick auf die Provinz.

7. März 2011 | Nordwestradio

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Fünf Jahre virtuelles Literaturhaus Bremen [6:53]
Die Bremer Literaturszene hat einen gemeinsamen Ort im Netz - das virtuelle Literaturhaus. Autoren, Verlage, Bibliotheken, Buchhandel, Projekte, Initiativen und Leser bilden dieses innovative Forum der Literatur. Fünf Jahre virtuelles Literaturhaus in Bremen - Otmar Willi Weber im Gespräch mit der Geschäftsführerin Heike Müller.

22. Februar 2011 | Nordwestradio

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Digitale Poesie [4:48]
Sie ist klein, die literarische Szene der digitalen Poesie und sie existiert erst seit den 1990er Jahren. Eine eigenständige Kunstform, die die Grenzen der herkömmlichen Literatur auf so wundersame Weise sprengt. Hinschauen, oder besser hinhören lohnt sich! Cara Wuchold stellt mit Bas Böttcher, Johannes Auer und Jörg Pringer drei Netzliteraten vor.

12. Februar 2011 | Nordwestradio

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Dichter und Poetry-Slammer [4:49]
"Was fehlt - was bleibt …?" war das Motto der diesjährigen Literarische Woche in Bremen. Deren Untertitel lautete: "Strategien des Erinnerns und Vergessens in Literatur, Kunst, Film und Wissenschaft". Die Literatur ist geradezu ein Paradebeispiel für die Speicherbarkeit, aber auch für Umwege, Unwägbarkeiten und Ungeheuerlichkeiten des Erinnerns. Prominente Autoren näherten sich auf unterschiedliche Weise diesem Thema. Cara Wuchholz hat mit dem Mikrofon akustische Eindrücke von einer Literarischen Woche des Erinnerns und Vergessens eingesammelt.

29. Januar 2011 | Nordwestradio

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Schüler machen Lyrik [2:56]
Die Stadtbibliothek Bremen am Wall. Dort konnten zwei Schulklassen mit Literatur auf Tuchfühlung gehen und Autoren persönlich erleben: Das Duo "Großraumdichten" - alias Pauline Füg und Tobias Heyel. Mit ihnen gemeinsam wagten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Sprach-Experimente. Nordwestradio-Reporterin Kerstin Burlage war dabei.

25. Januar 2011 | Nordwestradio

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Europäische Literaturtage 2010 in Österreich [8:45]
Unter dem Motto "Literatur - Dialog - Musik - Weinherbst" fanden zum zweiten Mal die "Europäischen Literaturtage" statt. Diesmal auf Schloss Spitz in der Wachau. Der kleine Ort wurde zu einer literarischen Hochburg. Vier Tage lang diskutierten Autoren, Übersetzer, Verleger und Literaturagenten über Probleme im europäischen Literaturbetrieb und eine neue Literaturvermittlung in der neuen Welt der Smartphones und E-Books. Mit dabei auch das virtuelle Literaturhaus Bremen. Inge Zenker-Baltes berichtet.

31. Oktober 2010 | Nordwestradio

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Rundgang durch die Bremer Stadtbibliothek [35:12]
Die Bremer Stadtbibliothek gehört zu den erfolgreichsten bundesweit. Fünf Reportagen ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen einer Institution, die sich zu Recht als Werkstatt für die Zukunft versteht und längst die Aufgaben eines modernen Kulturzentrums übernommen hat. Mit dabei: Barbara Lison und Erwin Miedtke. Die beiden Direktoren erklären unter anderem, wie eine zeitgemäße Bibliothek funktioniert, dass Flexibilität Trumpf ist und was uns die Bibliothek über den Zustand unserer Gesellschaft verrät.

17. September 2010 | Nordwestradio

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350 Jahre Staats- und Universitätsbibliothek [3:50]
Vor 350 Jahren ist sie entstanden aus der "Bibliotheca Bremsensis" im alten ehrwürdigen Gymnasium Illustre - die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen. Sie ist eine der ältesten hier im Lande. Über das Jahr verteilt fanden bereits zahlreiche Jubiläumsaktivitäten statt, z. B. Medieninstallationen oder Ausstellungen über die Presseforschung. Am Tag der offenen Tür hatten Besucher Gelegenheit auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ein Beitrag von Esther Willbrandt.

16. September 2010 | Nordwestradio

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Ingeborg Bachmanns Kriegstagebuch [6:48]
Es sind nur ein paar DIN-A-4-Seiten, die von Ingeborg Bachmanns Kriegstagebuch im Privatnachlass der Familie existieren und nun als Buch erschienen sind. Notate einer 18jährigen vom Spätsommer 1944 bis Juni 1945. Ein Gespräch mit dem Herausgeber, dem Salzburger Germanisten und Bachmann-Forscher Hans Höller.

9. Mai 2010 | Nordwestradio

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Highlights der Literatour Nord 2010 [23:36]
Auch im Jahr 2010 haben die sechs Autoren der Literatour Nord in Bremen Station gemacht und aus ihren Werken gelesen. Elke Schlinsog stellt die teilnehmenden Schriftsteller und ihre Werke vor.

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Globale 2009 [30:17]
Eine Rückschau auf die Globale 2009. Libuse Cerna im Gespräch mit Jose F. A. Olivar, Maria Cecilia Barbetta und Artur Becker. Die Schriftsteller sprechen über ihre Sprache und die Themen ihrer Werke.

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Globale 2007 [35:17]
im Jahr 2007 fand das Globale Literaturfestival zum ersten Mal statt. Die Gäste in diesem ersten Jahrgang waren Artur Becker, Marica Bodrozic und Emine Sevgi Özdamar. Im Gespräch mit Silke Behl sprachen die drei Autoren über ihre Herkunft, ihre Literatur und ihre Verhältnisse zu den Sprachen.

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Literatour Nord feiert ihr 15. Jubiläum [26:04]
Im Jahr 2006 feierte die Literatour Nord ihr 15. Jubiläum. Im Gespräch mit Silke Behl sprechen Martin Rector und Monika Eden von der Organisationsleitung der Tour über die Geschichte dieser einmaligen Veranstaltungsform.

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Das virtuelle Literaturhaus geht in Bremen an den Start [3:09]
Ein Beitrag zur "Eröffnung" des Virtuellen Literaturhaus Bremen mit Beiträgen des Schriftstellers Tim Schomacker und der Geschäftsführerin Heike Müller.

Archivbeitrag | Nordwestradio

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Verleihung des Bremer Literaturpreises 2006 [3:09]
Reinhard Jirgl ist Preisträger des Bremer Literaturpreises 2006. Er erhielt die Auszeichnung für sein Buch "Abtrünnig. Roman aus der nervösen Zeit". Trägerin der Förderpreises ist die 30-jährige Autorin Svenja Leiber für ihren Debütroman "Büchsenlicht". Ein Beitrag von Harro Zimmermann.

Archivbeitrag | Nordwestradio

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Geschichte des Bremer Literaturpreises [3:08]
Der Fall "Blechtrommel" 1960 

Der Bremer Literaturpreisskandal von 1960: Monatelang streiten Kulturjournalisten, Politiker, Buchhändler und Verleger über den Fall "Blechtrommel". Nach Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann und Paul Celan wollte die Jury des Bremer Preisgerichts 1960 Günter Grass auszeichnen. Sie wollte ihn auszeichnen, aber sie kommt nicht dazu. Eine Bremer Provinzposse um die "Blechtrommel".

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Geschichte des Bremer Literaturpreises [3:32]
Preisträger 1957 - Ingeborg Bachmann & Gerd Oelschlegel

1957 vergab die Jury den Literaturpreis im Doppelpack an Ingeborg Bachmann und Gerd Oelschlegel. Ingeborg Bachmann ehrten die Juroren für den Gedichtband "Anrufung des großen Bären". Gerd Oelschlegel (geb. 1926 in Leipzig) heimste den Preis für sein Schauspiel "Romeo und Julia in Berlin" ein. Die Radio-Bremen-Reporterin Irmgard Bach sprach nach der Preisverleihung mit Ingeborg Bachmann und Gerd Oelschlegel.

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Geschichte des Bremer Literaturpreises [7:47]
Preisträger 1954 - Heinrich Schmidt-Barrien

Schmidt-Barrien war der erste Preisträger. Er wurde 1954 für seine "Tanzgeschichten. Ein Reigen aus dem Leben" ausgezeichnet. Heinrich Schmidt-Barrien (1902-1996) hieß eigentlich Heinrich Adolf Schmidt. Er stammte aus Uthlede bei Cuxhaven und lebte in Frankenburg bei Bremen. Schmidt-Barrien gehörte zur ersten Riege der niederdeutschen Schriftsteller nach 1945. Er arbeitete zudem als Theater- und Hörspielautor.

Literaturhaus Bremen