| |
Veröffentlichungen (Auswahl)
|
DIE AUTOKRISE
Sachbuch 2009
Verlag: Zu Klampen
275 S.
ISBN-13: 978-3866740464
19,80 €
Kurzbeschreibung:
Immer größere, immer schnellere, immer schönere Autos wurden auf den Autosalons dieser Welt jedes Jahr von neuem präsentiert. Immer neue Produktions- und Absatzrekorde wurden bisher von Jahr zu Jahr gemeldet - doch nun stehen plötzlich auch in den deutschen Autowerken die Bänder still und müssen hunderttausende Mitarbeiter Zwangsferien und Kurzarbeit »feiern«. Was als globale Finanzkrise begann, hat sich längst zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgewachsen. Die stößt nun mit voller Macht in die offene Flanke des bis eben noch stolzen »Exportweltmeisters« Deutschland: der Abhängigkeit vom Fahrzeugbau und -export. Dabei waren die Vorboten der Autokrise schon lange zu sehen. Der Dauerstau und die LKW-Kolonnen auf den Autobahnen etwa, der permanente Parkplatzkollaps, die Ölknappheit und die Klimaschädigung offenbaren seit längerem eine falsche Ausrichtung der Verkehrspolitik.
Johann-Günther König zeigt in seinem packenden Buch, dass die aktuelle Autokrise tiefere Gründe hat, dass sie bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Im sogenannten Jahrhundert des Automobils wurde das Verkehrswachstum forciert. Dieses Modell eines massenmobilen Güter- und Menschenverkehrs gefährdet das Klima ebenso wie Mensch und Umwelt. Eine neue Ausrichtung von Verkehrs- und Wirtschaftspolitik ist daher das Gebot der Stunde.
|
|
Was hat das große Geld mit uns vor
Sachbuch 2008
Patmos Verlag
189 S.
ISBN: 9783491360150
19,90 €
Kurzbeschreibung:
Geld, Macht und Machenschaften der globalen Finanzindustrie: Das Treiben der Manager zwischen Immobilienkrise und galoppierendem Preisauftrieb. Unsere Reallöhne sinken, nur nicht die der cleveren Manager. Der globale Finanzmarkt wird immer mehr zu einem Labyrinth, in dem Spekulanten und Lobbyisten ihr undurchsichtiges Spiel treiben. Immer wieder gefährden ihre Machenschaften Unternehmen und Arbeitsplätze und untergraben politische Entscheidungsprozesse.
|
|
Friedrich Engels. Die Bremer Jahre 1831-1841
Sachbuch, 2007
Klaus Kellner Verlag, Bremen
608 S.
ISBN 978-3-927155-91-6
39, 90 €
Kurzbeschreibung:
Johann-Günther König zeichnet den Lebensweg Friedrich Engels von der Geburt in Barmen bis zum Ende seiner Ausbildungszeit in Bremen nach, ergänzt den bisherigen Forschungsstand um zahlreiche neue Fakten und Dokumente und rückt erstmals die bremischen Orte sowie Familien ausführlich ins Licht, die für den jungen Engels von Bedeutung waren.
Eine Leseprobe firden Sie hier.
|
|
Die Lobbyisten. Wer regiert uns wirklich? patmos 2007
• Filz, Politik und Big Business • Insiderwissen über die Grauzonen unserer Politik
Lobbyisten sind die professionellen Interessenvertreter der wirtschaftlichen Macht gegenüber den gewählten Regierungen. Ihr Einfluss und ihr Druck auf die Politiker wächst unaufhaltsam - national und international. Mehr als 6000 agieren in Berlin, 15 000 in Brüssel, 27 000 in Washington. Viele Gesetze sind - bis hin zum Wortlaut! - das unmittelbare Werk von Lobbyisten. Kein Wähler hat sie je gewählt - sind sie dennoch unsere heimlichen Herrscher?
patmos, Düsseldorf 2007 (320 S., 19,90 Euro)
|
|
"Finanzkriminalität. Geldwäsche, Insidergeschäfte, Spekulation", edition suhrkamp 2003
Finanzkriminalität betrifft uns alle - im Hinblick auf unsere Sicherheit vor terroristischen Anschlägen ebenso wie im Hinblick auf unser wirtschaftliches, ökologisches und soziales Wohlergehen. Doch wie können demokratische Gesellschaften gegen die Finanzkriminalität vorgehen, wenn Schattenbanken ohne Konten und Belege ebenso erfolgreich operieren wie 'seriöse', in Steueroasen angesiedelte Banken, die Anlegern eine Exterritoriale Marktzone bieten? Nach wie vor wird mit jenen Verbrechen am meisten Geld verdient, die mit Geld verübt werden.
|
|
Johann-Günther König/Manfred Peters: "Börse. Aktien und Akteure", edition suhrkamp 2002
In diesem Buch geht es um all das, was die Aktienkurse 'freundlich' oder 'seitwärts' bewegt oder sie 'abstürzen' läßt. Es wird spannend dargelegt, wie die Wertpapierbörse entstanden ist, wie sie sich historisch entwickelt hat, wie sie funktioniert und welche Rolle sie für Gesellschaft und Volkswirtschaft spielt. Was Unternehmen sich von einem Börsengang versprechen (wie etwa die Deutsche Bahn AG) und wie sie an die Börse kommen, wird ebenso beleuchtet wie der Part, den kleine und große Anleger dabei übernehmen. Und nicht zuletzt klingt an, wer die wahren Nutznießer des Börsenspiels sind.
|
|
Johann-Günther König: "Irish Pubs. Ein Reisebegleiter durch Irland", insel taschenbuch 2004
Dieser Reisebgleiter läßt niemanden im Stich, der seinen Durst in originellen Pubs löschen möchte. Ausflüge in die irische Geschichte, Kultur und Trinkkultur runden diese kurzweilige literarische Tour ab. Nicht zu vergessen die stimmungsvollen farbigen Fotografien von Doris Heitkamp.
Harry Rowohlt - Ambassador of Irish Whiskey - befindet:
"Unentbehrliches Vademecum für die ersten zwei bis vier Kneipen. Danach kann man es getrost vergessen. Wenn man es nicht ohnehin in Kneipe 3 bis 5 vergessen hat."
|
|
Johann-Günther König: "Von Pub zu Pub. Eine literarische Kneipentour durch London und Südengland", insel taschenbuch 2003
Lieben Sie alte englische Pubs - mit Eigentümlichkeiten, die sich nur auf einer Insel entfalten können? Haben Sie Freude an literarischen Ausflügen, naturverbundenen Spaziergängen und englischen Gärten und trinken hinterher gern ein 'ale' oder freuen sich auf gutes 'pub food'? In diesem Buch erfahren Sie alles, was Sie schon immer wissen wollten über Pubs, Biere und die britische Kneipenkultur (jetzt mit erweiterten Öffnungszeiten). Mit farbigen Fotografien der Bremer Künstlerin Jutta Golda.
|
|
Johann-Günther König: "Bremen. Literarische Spaziergänge", insel taschenbuch 2000
"Hier gelt ich nichts, und würde gern was gelten, Denn diese Stadt ist echt, und echt ist selten", befand Joachim Ringelnatz nach einem Besuch in Bremen. Johann-Günther König, der zum Bücherfrühling 1991 den ersten Literarischen Spaziergang durch Bremen durchführte, führt in diesem Buch auf acht Spaziergängen zu literarisch bedeutsamen Stätten der alten Hansestadt. Der Band enthält viele farbige Fotografien der Bremer Künstlerin Jutta Golda.
|
|
Bernhard Gleim/Johann-Günther König: "Goethe und die Heringe aus Bremen", Schünemann 1989, 1992 f.
Was hatte Goethe mit Bremer Heringen im Sinn? Warum stolperten Freud und Jung in Bremen über Leichen? In welcher Behörde fehlt das letzte Hemd? Was wurde aus R. A. Schröders Nationalhymne? Diese und andere Fragen beantworten die Autoren in ihren "Neuen Geschichten aus einer alten Hansestadt". Das sind vor allem Geschichten, die am, zumeist witzigen Einzelfall, einen kleinen und typischen Ausschnitt aus der Geschichte Bremens spiegeln. Oft ist der Anlaß der Geschichten aktuell, etwas , das auch heute bewegt und interessiert. Zuerst erschienen diese mit viel Sinn für Situationskomik erzählten Texte in der Sendereihe "Knaken un Plünnen" bei Radio Bremen. Für den Druck wurden sie mit Zeichnungen des bekannten Karikaturisten Til Mette (taz, Stern etc.) versehen.
|
|
Friedo Lampe: "Von Tür zu Tür. Phantasien und Capriccios", Hrsg. von Johann-Günther König, Wallstein 2002; dtv 2005
|
|
Josef Kastein. "Was es heißt, Jude zu sein", Hrsg. von Jürgen Dierking/Johann-Günther König, Edition Temmen 2004
Josef Kastein (eigentl. Julius Katzenstein) wurde am 6.10.1890 in Bremen geboren. Er starb am 13.6.1946 in Haifa. Kastein enstammte einer jüdischen Familie und entwickelte sich bereits in seiner Bremer Jugendzeit zu einem bewussten Juden zionistischer Prägung. In der Hansestadt entstanden seine ersten literarischen Werke, und hier wurde der Grund einer schriftstellerischen Karriere gelegt, die ihn im Laufe der 1930er Jahre zu einem international anerkannten Verfasser von Monografien zur Geschichte des Judentums machte. In den hier nun vorliegenden Erinnerungen beschreibt Kastein eine jüdische Kindheit in Bremen vor über hundert Jahren. Die Frage nach der Abgrenzung gegenüber den 'Anderen' zieht sich wie ein roter Faden durch den Text. Josef Kastein zählt zu Bremens großen Söhnen. Es ist höchste Zeit, an sein Leben und Werk zu erinnern.
|
|
Wilhelm Scharrelmann: "Antlitz der Freundschaft", Hrsg. von Johann-Günther König, Donat Verlag 2000
Dieses Buch, herausgegeben anläßlich des 125. Geburtstages von Wilhelm Scharrelmann (1875-1950), enthält kurze Lebensbeschreibungen und Charakterskizzen von Künstlern, mit denen Scharrelmann befreundet war (u.a. über Hans Fallada, Alma Rogge, Manfred Hausmann, Heinrich Scharrelmann, Waldemar Augustiny). Der Herausgeber hat einen übersichtlichen "Versuch über Wilhelm Scharrelmann - Anmerkungen zu Leben und Werk, zur 'Kogge' und zum 'Antlitz der Freundschaft' hinzugefügt.
|
|
Johann-Günther König: "Alle Macht den Konzernen. Das neue Europa im Griff der Lobbyisten", rororo aktuell 1999
Nichts bleibt, wie es ist. In atemberaubendem Tempo entstehen vor unseren Augen Weltkonzerne, die in der Geschichte ohne Beispiel sind. Vertraute Strukturen lösen sich im Fusionsfieber auf - und mit ihnen Abertausende von ehemals sicheren Arbeitsplätzen. Die neue und grenzenlose Macht der Konzerne verändert unser ganzes Leben. Der Autor beschreibt mit besonderem Blick auf Deutschland und die EU, wie die Welt der globalen Konzerne heute aussieht, wie sie entstanden ist, nach welchen Regeln sie funktioniert und was sie uns bringt. Er folgt den Spuren der heimlichen Herrscher Europas und ihrer Lobbyisten, deren Markt- und Gestaltungsmacht im Zeichen des Euro und schwacher Regierungen weiter zunimmt.
|
|
Johann-Günther König: "Global Player Telekom. Der Kampf um die Marktmacht", rororo aktuell 1997
Die Deutsche Telekom setzt seit ihrer - zunächst - glanzvollen Börseneinführung alles daran, sich als 'Global Player' zu etablieren. Branchen-Insider Johann-G. König schaut hinter die Fassaden des Exstaatsbetriebes und seiner Konkurrenten und beschreibt, wohin sich die Schlüsselbranche für den Globalisierungsprozess entwickelt.
|
|
Johann-Günther König: "Bremen in aller Welt", Kellner Verlag 1999
Dieses Werk öffnet den Blick für alle die Orte weltweit, die den Namen der Freien Hansestadt tragen. Ein geschichtlicher Rückblick auf Bremen und Bremerhaven sowie die vergangenen Zeiten der massenhaften Auswanderung dient als Auftakt für eine spannende Reise um die Ganze Welt. Die Standorte von Rolanden, nach Bremen benannter Straßen, Schiffe, Flugzeuge und sogar Biere werden in dieser kenntnisreichen Zusammenschau ebenso berücksichtigt. Über 400 Farbbilder von Klaus Kellner ergänzen die reichhaltigen Informationen über ein Bremen, das nicht nur in Bremen an der Weser zu finden ist.
|
|
Johann-Günther König: "Bremen im Spiegel der Literatur", Schünemann 1991
Wer Bremen und seine Einwohner im Spiegel der Literatur erkennen möchte, hat es nicht leicht. Zwar haben zu allen Zeiten bedeutende Autorinnen und Autoren die Stadt in ihren Texten erwähnt, aber in der Regel nur beiläufig oder an entlegener Stelle. Dieses umfangreiche Buch versammelt neben bekannten vor allem auch bislang wenig bekannte 'Fundstücke' und zeigt die Hansestadt aus immer neuen Blickwinkeln. Im historischen Kontext kenntnisreich erläutert, bieten die literarischen Zitate eine faszinierende 'Zusammenschau', die von der Gründung Bremens bis in die heutige Zeit reicht.
|
|
"Das große Buch des bremischen Humors", serviert von Johann-Günther König, Schünemann 1987 f.
Dieser Band ist eine rechte Fundgrube für Menschen aller Schichten. Er liest sich schnell und leicht und kann auch von Tanten, Schwiegervätern, Stiefmüttern, Scherzbolden, schwarzen Schafen und Weltverbesserern benutzt werden. Er ist ein äußerst geeignetes Hausmittel gegen Melancholie, Hypochondrie oder gar Langeweile und stimuliert den Schlaf des Gerechten in gesunder Weise. Das dicke Buch kürzt jede Bus- und Straßenbahnfahrt ab und ist beileibe nicht nur zum Lesen zu gebrauchen, sondern kann auch als Stütze, Fliegenpatsche oder Geschenk oder dergleichen in Anwendung gebracht werden. Es hat seit der ersten Auflage im Jahre 1987 nichts von seiner zeitlosen Kraft verloren.
|
|
"Bremer Kindheiten", Hrsg. von Johann-Günther König, Schünemann 1989 f.
Kinner mit'n Willen kriegt wat vör de Billen, hieß es früher in Bremen, wenn einem Erwachsenen einmal wieder die Hand ausgerutscht war oder wenn das Ausrutschen angedroht werden sollte. Billen ist der niederdeutsche Ausdruck für Wangen oder Hinterbacken. Wer wat vör de Billen kriegte, bekam folglich einen Hinternvoll. Wie die Kinder der Hansestadt in der Vergangenheit lebten und mit welchen Strategien sie ihren Erziehern begegneten, das erfahren Leserin und Leser in diesem Buch, in dem berühmte, weniger berühmte und gar nicht berühmte Bremerinnen und Bremer aus ihrer Kindheit und Jugend berichten.
|
|